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		<title>Morbus Bechterew &#8211; Spondylitis ankylosans</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 12:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Morbus Bechterew (in Deutsch: versteifende Wirbelentzündung) wird eine entzündlich-rheumatische Erkrankung bezeichnet. Das Krankheitsbild ist von einer langsamen Erkrankung geprägt. Das Gelenk und die Wirbelsäule, durch die die Wirbelsäule mit dem Hüftbein verbunden ist, verändern sich im Laufe der Erkrankung. Die Betroffenen leiden zunehmend an einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit, in vielen Fällen führt Morbus Bechterew [...]]]></description>
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<div>Mit Morbus Bechterew (in Deutsch: versteifende Wirbelentzündung)  wird eine entzündlich-rheumatische Erkrankung bezeichnet. Das  Krankheitsbild ist von einer langsamen Erkrankung geprägt. Das Gelenk  und die Wirbelsäule, durch die die Wirbelsäule mit dem Hüftbein  verbunden ist, verändern sich im Laufe der Erkrankung. Die Betroffenen  leiden zunehmend an einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit, in vielen  Fällen führt Morbus Bechterew auch zu einer Versteifung der Wirbelsäule  und äußert sich durch einen dauerhaften Rundrücken sowie einen  Flachrücken im Bereich der Lendenwirbel. Von der Krankheit sind etwa ein  Prozent aller Mitteleuropäer unabhängig vom Geschlecht betroffen. Bei  Frauen ist der Krankheitsverlauf etwas leichter als bei Männern.</p>
<p>Die Krankheit kann in einem beliebigen Alter ausbrechen, die Symptome  der Erkrankung zeigen sich in den meisten Fällen in einem Alter zwischen  15 und 40 Jahren. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit besitzen die  Betroffenen ein spezielles genetisches Merkmal (HLA-B27), welches im  Blut nachgewiesen werden kann. Die exakten Ursachen und die Auslöser von  Morbus Bechterew sind bisher noch nicht genau bekannt. Experten  vermuten als eine der Ursachen von Morbus Bechterew ein gestörtes  Wechselspiel der genetischen Anlagen der Betroffenen, welches durch  negative Umwelteinflüsse zu einer krankhaften Immunreaktion des  menschlichen Körpers führt. Als Folge entsteht eine chronische  Entzündung vor allem im Bereich der Wirbelsäule. Der Körper produziert  vermehrt Abwehrzellen, diese sammeln sich an bestimmten Stellen wie zum  Beispiel im Kreuz-Darmbeingelenk und in den Wirbelgelenken. Beschädigte  Ränder der betroffenen Gelenke werden im Verlauf der Krankheit durch  Knorpel ersetzt. Nach einer gewissen Zeit erfolgt eine Verknöcherung  dieser Knorpel, infolgedessen kann es zu einer Versteifung kommen.</p>
<p>Das Gewebemerkmal (HLA-B27), welches bei den meisten Fällen von Morbus  Bechterew anzutreffen ist, führt dazu, dass der Körper nicht mehr  alleine n der Lage ist, bestimmte Erreger abzutöten. Bei Morbus  Bechterew Patienten ist das Abwehrsystem des Körpers überempfindlich und  zu stark aktiviert. Die vermehrte Ausschüttung von weißen  Blutkörperchen führt zu einer Überreaktion des Abwehrsystems und beginnt  damit das körpereigene Gewebe anzugreifen. Warum Morbus Bechterew  hauptsächlich im Bereich der Wirbelsäule auftritt, ist Medizinern und  Experten bisher noch völlig unklar.</p>
<p>Die Symptome der Krankheit variieren im Laufe der Erkrankung. In den  meisten Fällen wird Morbus Bechterew vor allem durch tiefsitzende  Rückenschmerzen, die besonders in den frühen Morgenstunden auftreten,  wahrgenommen. Die teilweise sehr starken Schmerzen können bis zu 3  Monate lang anhalten und lassen sich durch mehr Bewegung etwas lindern.  Weitere Frühzeichen von Morbus Bechterew sind unter anderem der Verlust  von Gewicht, dauerhafte Müdigkeit und Schmerzen im Knie-, Hüft- und  Schulterbereich. Der klassische Krankheitsverlauf von Morbus Bechterew  erfolgt in Schüben.</p></div>
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